Fortbestehensprognose

Wenn Bank oder Steuerberater drängen: rasch Klarheit – sauber dokumentiert

Eine Fortbestehensprognose ist kein „Formular“. Sie ist eine heikle Geschäftsführeraufgabe. In der Praxis kommt die Anforderung meist von der finanzierenden Bank oder vom Steuerberater – und vielen ist nicht bewusst: Für den Inhalt haftet die Geschäftsführung persönlich.

Wer zu lange zuwartet, verliert oft die Wahlmöglichkeit: Dann wird der Berater von der Bank vorgegeben. Solange Sie noch entscheiden können, haben Sie Optionen: selbst erstellen oder einen Berater Ihres Vertrauens beiziehen.
Einen Berater beizuziehen ist oft sinnvoll, weil eine Fortbestehensprognose bestimmten Regeln folgt, klare Kriterien erfüllen muss und Sie bei Unschärfen rasch angreifbar werden.

 

 

Bedenken Sie: Das Zeitfenster ist oft eng. Je früher Sie Klarheit schaffen, desto mehr Handlungsspielraum bleibt.

 

 

 Was ist eine Fortbestehensprognose – in einem Satz?

Eine Fortbestehensprognose ist eine begründete, nachvollziehbare Einschätzung, ob Ihr Unternehmen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zahlungsfähig bleibt und lebensfähig ist – kurzfristig (Primärprognose) und darüber hinaus (Sekundärprognose).

 

 

Warum das ernst ist

  • Es geht um Haftung, Timing und Glaubwürdigkeit.
  • Nicht „Zahlenkolonnen“ zählen, sondern Begründung, Plausibilität und Widerspruchsfreiheit – plus eine Dokumentation, die einer Prüfung standhält.
  • Bei einer positiven Prognose ist entscheidend, dass Annahmen nachgehalten und bei gravierenden Abweichungen neu bewertet werden.

 

Wie ich arbeite

Kein fertiger Berater-Plan. Wir erarbeiten die Prognose gemeinsam – damit sie aus Ihrem Betrieb kommt und trägt. Mein Beitrag: Zahlenbasis strukturieren, klare Fragen, Struktur, saubere Dokumentation und ein aussagefähiges Ergebnisdokument.

 

 

 Typischer Ablauf

  1. Klären: Anlass, Frist, Adressat (Bank/StB), kritische Punkte.
  2. Analysieren: Zahlen, Ist-Lage, Ursachen für die Schieflage, Risiken, Finanzierungsfähigkeit – sauber und nachvollziehbar.
  3. Planlogik aufsetzen: Annahmen, Maßnahmen, Primär- und Sekundärprognose so, dass sie begründet ist.
  4. Dokument erstellen: klare Argumentationslinie, nachvollziehbar – ohne „Schönrechnung“.
  5. Optional: Unterstützung bei Bankgesprächen und Begleitung bei der Umsetzung der Maßnahmen (als eigenes Projekt).

 Was Sie am Ende in der Hand haben

  • eine saubere, nachvollziehbare Fortbestehensprognose (inkl. Annahmen, Risiken, Maßnahmen und Begründung)
  • Klarheit, wovon Fortbestehen wirklich abhängt
  • eine Argumentationslinie für Bank/Steuerberater 

Wichtiger Hinweis zur Leistbarkeit

Als grobe Orientierung liegen die Kosten häufig in einer ähnlichen Größenordnung wie ein Jahresabschluss – je nach Datenlage und Komplexität. Und: Eine Insolvenz mit Verlust von Sicherheiten oder persönlicher Haftung kostet in der Regel ein Vielfaches.

In Wien und Niederösterreich ist eine WKO-Förderung je nach Programm/Verfügbarkeit möglich – das klären wir bei Bedarf im Erstgespräch.

 

 

 

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